Sauberes Wasser geht uns alle an

Sauberes Wasser geht uns ale etwas an

Je schöner die Natur, um so großartiger das sportliche Erlebnis. Daher wollen wir  Bewußt machen, dass Umweltschutz wichtig ist und im Kleinen anfängt. Dazu gehört auch das Thema “Wasser” , denn sauberes Wasser ist ein Menschenrecht.

Gerade findet die UN-Klimakonferenz in Bonn statt. Statt sich darauf zu verlassen, dass Politiker alles in Sachen Klima- und Umweltschutz für unseren Planeten regeln, ist es sicherlich sinnvoll im Kleinen anzufangen und sich an die eigene Nase zu packen: wie kann ich mich im Alltag verhalten, um selbst einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten? Das fängt dabei an Verpackungsmüll zu reduzieren und hört beim Wasser- und Stromverbrauch in den eigenen vier Wänden noch lange nicht auf. Gerade Sportler, die viel draußen sind und die Natur schätzen und genießen, sollten sich das Thema noch öfters durch den Kopf gehen lassen.

Genau aus diesem Grund hat sich das tritime women team mit “Wasser 3.0” zusammengetan, um zu zeigen, dass man sich gerade als Sportler und als Triathlet, der gerne in sauberem Wasser schwimmt, noch mehr für die Umwelt einsetzen sollte.

Was kann jeder von uns im Alltag
zum Umweltschutz beitragen?

Mit dem tritime women team haben wir in der Saison 2017 eine Kooperation mit „Wasser 3.0“ gestartet, um unter anderem die Arbeit von unserem Teammitglied Katrin Schuhen zu unterstützen und um dem Thema „Umweltschutz“ in Sportlerkreisen mehr Gehör zu verschaffen.

10 einfache Punkte, wie man selbst mehr Verantwortung
für die Umwelt übernehmen kann:

  1. Plastikmüll vermeiden (Plastikverpackungen beim Einkaufen reduzieren, keine Einwegbecher benutzen, mit Nachfüllprodukten arbeiten, eigene Einkaufstaschen verwenden)
  2. Weniger baden und kürzer duschen
  3. Keine Medikamente oder andere Produkte in der Toilette entsorgen
  4. Obst und Gemüse nicht unter fließendem Wasser waschen, sondern in einer Schüssel und das Wasser danach zum Gießen verwenden
  5. Weniger Lebensmittel einkaufen, damit weniger im Müll landet
  6. Strom sparen (Energielampen verwenden, nicht in der ganzen Wohnung Festbeleuchtung anschalten, TV und Radio ausmachen, wenn man nicht am Konsumieren ist, Standby-Modus von Geräten vermeiden ect.)
  7. Heizkosten senken – muss man im Winter wirklich im T-Shirt auf dem Sofa sitzen … und richtig Lüften, sprich Stoßlüften spart auch Energie.
  8. Kühlschränke zählen zu den größten Energiefressern im Haushalt … auf welcher Temperatur muss er eingestellt sein. 7 Grad sind ausreichend. Die Faustregel lautet: die Butter sollte noch streichbar sein.
  9. Kaufe regionale Produkte
  10. Öfters versuchen, das Auto stehen zu lassen und zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs zu sein.

Diese Liste könnte man natürlich ausbauen. Sie soll daher auch nur ein wenig zum Nachdenken anregen.

Tritime women-Botschafterin Katrin Schuhen

Katrin ist selbst Triathletin und Juniorprofessorin für Organische und Ökologische Chemie an der Universität Koblenz-Landau. Nach ihrer Promotion im Bereich Chemie an der Ruprecht-Karls Universität Heidelberg 2007, arbeitete sie fünf Jahre in der chemischen und medizintechnischen Industrie, bevor sie 2012 ihre eigene Forschungsgruppe gründete. Seither erforscht sie zusammen mit ihren Mitarbeitern anorganisch-organische Hybridmaterialien für die Anwendungen in der (Ab-)Wasserreinigung. 2015 wurde sie mit dem GreenTec Award in der Kategorie „Wasser und Abwasser“, 2016 mit dem Hans Raab Umweltpreis und 2017 mit dem Umweltpreis Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Katrin Schuhen mit ihrem Hund

Um berufliche und sportliche Themen unter einen Hut zu bekommen, hat Katrin innerhalb des Projekts Wasser 3.0 die REthink-Kampagne gestartet, um Nachhaltigkeit und ökologische Wertschätzung auch mehr und mehr beim Sport, im Sport und innerhalb von Sportveranstaltungen zu verankern. In erster Linie geht es darum, auf die Probleme mittels Faktenchecks aufmerksam zu machen, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Katrin macht einen großartigen Job, der nicht immer einfach ist, daher sollten wir sie alle unterstützen, uns mit dem Thema beschäftigen und uns immer wieder Bewußt machen, dass Umweltschutz uns alle etwas angeht.

 

Aufmacherfoto: fotolia.de/Chinnapong

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