Auf geht’s zum Hispaman!

Der Hispaman vorgestellt

2018, ein Jahr voller Extreme bahnt sich für Katrin Schuhen an. Sie berichtet über ihren Plan, den Hispaman – die Premiere des Extrem-Triathlons, in Spanien als sportliche Herausforderung für dieses Jahr anzugehen.

2018 hat schon ein paar Tage auf dem Buckel und ich kann euch sagen, bei Katrin ist viel passiert. Die Planungen für die Wettkampfsaison 2018 laufen auf Hochtouren, nebenbei werden berufliche Weichen gestellt und viele tolle Projekte warten darauf, dass sie in die Tat umgesetzt werden.

Zum Jahreswechsel in die Sonne

Wenn man am Anfang Januar sagen kann, dass man schon ein paar Tage in der Sonne Spaniens war und knapp 850 Radkilometer auf der Habenseite verbuchen kann, hat man einiges richtig gemacht. Ich war statt auf Mallorca übrigens in der Region Peñíscola. Wer sich nun fragt, wo genau Peñíscola liegt, dem helfe ich gerne weiter.

Peñíscola ist eines der wichtigsten touristischen Zentren der Provinz Castellón. Die im Winter circa 3.000 Einwohner umfassende Stadt, die im Somme gerne auf über 10.000 Einwohner und Besucher anwächst, liegt an der Costa del Azahar („Orangenblütenküste“), circa 75 Kilometer nördlich von der Provinzhauptstadt Castelló und rund 120 Kilometer von der Regionalhauptstadt Valencia entfernt. Mit dem Zug fährt man vom Flughafen Barcelona rund 1,5 Stunden bis Benicarlo, von dort aus sind es nur noch 10 Minuten mit dem Auto. Wenn man eine Burg sieht, die auf einer ins Meer hineinragenden Anhöhe liegt, ist man angekommen.

Natur pur

Richtung Süden schließt sich der Nationalpark Sierra de Irta an. Dieser Nationalpark bietet alles, was dem naturverbundenen Sportler wichtig ist. Natur, Wasser, Ruhe und vor allem viele flache, geschotterte Wege unmittelbar am Meer für wunderbare Läufe (vom Einstieg Nationalpark am Cala Pebret bis Alcossebre sind es rund 21 Kilometer) oder/und viele Höhenmeter ins hügelige Hinterland, das man sich auch gerne mit ein paar Mountainbikern teilt. Hier funktioniert das nebeneinander und miteinander von laufenden und bikenden Sportlern perfekt und auch ohne 1,5-Meter-Regel. Mit Respekt voreinander kommt man schnell und problemlos ans Ziel seiner Wünsche für die Trainingseinheiten und ganz nebenbei wird man auch mal gerne von den spanischen Kollegen mit einem „Bravo“ oder „Animo“ angefeuert.

In Benicarlo gibt es zudem einen 25-m-Pool, der an fast allen Tagen der Woche um 6.00 Uhr mit acht Bahnen auf viele Schwimmerinnen und Schwimmer wartet. Es ist sogar möglich, einzelne Bahnen stundenweise zu reservieren, dann hat man die ganze Bahn für das eigene Training und kann sich richtig auspowern, ohne nach links und rechts schauen zu müssen.

Radparadies auf dem spanischen Festland

Zurück zu den Radstrecken rund um Peñíscola: Ich war zwischen den Jahren schon zum fünften Mal vor Ort und meine Radausfahrten standen ganz unter dem Zeichen, Kilometer auf den Strecken des Hispaman 2018 zu absolvieren. Zu meiner Überraschung hat die spanische Straßenbaugesellschaft dank der Durchfahrt der Vuelta 2017 alle noch Anfang des Jahres 2017 verschlissenen Straßenzüge mit frischem, tollen Asphalt teeren lassen. Es fährt sich himmlisch, wie auf Wolken. Auch wenn die Grundlagenausdauer zu Beginn noch zu wünschen lies, flog ich nach und nach mehr über die Strecke. Gesäumt von Olivenplantagen und Orangenanbaugebieten, immer mit dem Blick in die Ferne oder aufs Meer, macht es einfach Laune, die Kilometer herunterzuspulen.

Impressionen von den Strecken des Hispaman:

Warum eigentlich der Hispaman?

Der Hispaman ist dieses Jahr mein ganz persönliches Saisonhighlight 2018. 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen warten auf mich. Wer mich kennt weiß, dass man mich weniger mit großen Massenveranstaltungen, als mit kleinen, aber feinen Spezialveranstaltungen locken kann. Genauso hat mich der Hispaman gecached. Als ich die Ausschreibung erstmalig auf dem Tisch hatte, war sofort klar, dass es hart aber herzlich werden würde und dass diese Veranstaltung alle meine Wünsche und Kriterien erfüllt.

Anspruchsvolle, spezielle und außergewöhnliche Strecken, tolles Ambiente und höhere Temperaturen als bei vergleichbaren Veranstaltungen wie dem Norseman in Norwegen. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Hispaman in einer Region stattfindet, in der ich mich bereits auskenne.

Schnell war der Kontakt über unser tritime women team zu den Organisatoren hergestellt und ein Termin vor Ort ins Auge gefasst, bei dem man sich zum ersten Austausch traf. Mit zwei versierten Eventorganistoren Mario und José sowie einem tollen Team im Hintergrund und der Einbindung des Hispaman in die Marketingmaschinerie der anderen bekannten Extrem-Triathlon-Events bietet die Premiere des Hispaman bereits vor dem eigentlichen Start ein herausragendes Ambiente.
Eine geniale Kulisse auf der Schwimmstrecke vor der Altstadt in Pensicola, mehr als 3.000 extrem abwechslungsreiche Höhenmeter mit teilweise giftigen Anstiegen, Aussicht wie aus dem Bilderbuch und 42 trailige, naturnahe Laufkilometer werden am 29. September 2018 auf mich warten und ich kann euch sagen, ich freue mich bereits jetzt wie verrückt.
Mehr Infos zum Hispaman findet ihr hier.

 

Text: Katrin Schuhen
Fotos: Hispaman

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